Dokumentation
Schnellstart + Funktionsbeschreibung für jeden Bereich und jedes Gerät (wird laufend erweitert)
Häufige Fragen FAQ
Dieser Artikel fasst die häufigsten Probleme bei der Verwendung des Panels und ihre Lösungswege zusammen.
Installation und Anmeldung
F: Welche Voraussetzungen braucht die Panel-Installation?
Einen Linux-Server mit öffentlicher IP (empfohlen: gängige Distributionen wie Debian / Ubuntu / CentOS), ab 512 MB Arbeitsspeicher läuft das Panel flüssig. Auf den verwalteten Servern muss nichts installiert werden – sie müssen nur per SSH erreichbar sein.
F: Wie lauten die Standard-Zugangsdaten?
Standard-Benutzer admin, Passwort 123456. Bitte nach der ersten Anmeldung sofort ändern (Benutzersymbol oben rechts im Panel → Benutzereinstellungen).
F: Was tun, wenn ich das Anmeldepasswort vergessen habe?
Wurde es geändert und dann vergessen, lässt es sich auf dem Panel-Server zurücksetzen. Führe folgenden Befehl aus, um auf das Standardpasswort zurückzusetzen (oder ein neues Passwort anzugeben):
# In das Panel-Installationsverzeichnis wechseln und das Passwort mit dem integrierten Skript zurücksetzen
cd /opt/ssh-everywhere
python3 -c "from app import reset_password; reset_password('neues-passwort')"
> Der genaue Skriptname kann sich je nach Version ändern; alternativ kannst du direkt die users-Tabelle der Datenbank data/ssheverywhere.db bearbeiten.
F: Wie ändere ich den Panel-Port (5501)?
Ändere Environment=PORT=5501 im systemd-Dienst und lade neu:
systemctl edit ssh-everywhere.service # Hinzufügen oder ändern: Environment=PORT=dein-port systemctl daemon-reload && systemctl restart ssh-everywhere.service
Denke danach daran, den neuen Port in der Cloud-Firewall/Sicherheitsgruppe freizugeben.
F: Das Panel ist nicht erreichbar (Port 5501)?
Der Reihe nach prüfen:
1. Bestätigen, dass der Panel-Dienst läuft: systemctl status ssh-everywhere.service
2. Prüfen, ob die Cloud-Firewall/Sicherheitsgruppe des Panel-Servers 5501 freigibt (die häufigste Ursache)
3. Bestätigen, dass die Adresse http://öffentliche-IP-des-servers:5501 lautet (nicht https, außer du hast einen Reverse-Proxy konfiguriert)
Rund um Server
F: Was tun, wenn ein Server „offline“ angezeigt wird?
„Offline“ heißt nur, dass das Panel sich nicht per SSH verbinden kann – es bedeutet nicht, dass der Server ausgefallen ist. Der Reihe nach prüfen:
1. Bestätigen, dass der Server selbst online ist: im Anbieter-Konsolenbereich den Power-Status ansehen
2. Erreichbarkeit des SSH-Ports testen: vom Panel-Server aus nc -zv <Ziel-IP> <Port> ausführen und prüfen, ob der Port erreichbar ist
3. Firewall/Sicherheitsgruppe prüfen: gibt die Cloud-Firewall/Sicherheitsgruppe des Zielservers den SSH-Port frei
4. Bei NAT-Servern das Port-Mapping prüfen: bestätigen, dass das NAT-Port-Mapping noch existiert und die interne Ziel-IP korrekt ist
5. Quell-IP-Whitelist prüfen: manche Anbieter beschränken den SSH-Port auf bestimmte Quell-IPs – die IP des Panel-Servers muss freigegeben werden
6. Konto und Passwort abgleichen: sind Benutzername und Passwort/privater Schlüssel korrekt
F: Beim Hinzufügen eines Servers lässt sich keine Verbindung herstellen?
- Prüfen, ob SSH-Port, Benutzername und Passwort korrekt sind
- Prüfen, ob
sshdauf dem Zielserver läuft - Prüfen, ob die Firewall den SSH-Port freigibt
- Große Cloud-Anbieter (Tencent Cloud/Alibaba Cloud) sperren root standardmäßig – bitte mit einem normalen Benutzer (z. B.
ubuntu) anmelden
F: Ein NAT-Server (nicht Port 22) lässt sich nicht verbinden?
Das Port-Mapping des NAT-Servers muss aus dem Netzwerk des Panel-Servers erreichbar sein. Häufige Ursachen:
- Port-Mapping ausgefallen (im Anbieter-Backend prüfen/neu anlegen)
- Der Anbieter führt eine Whitelist für Quell-IPs (die IP des Panel-Servers freigeben)
- Die interne Ziel-IP/der Ziel-Port des Mappings ist falsch eingetragen
Rund um Port-Tunneling / Weiterleitung
F: Port-Tunneling zeigt „offline“?
- Tunneling hängt davon ab, dass der Agent online ist. Ist der Agent offline (Gerät aus, Netzwerk getrennt, Agent gestoppt), bricht das Tunneling ab
- Nach einem Neustart des Panel-Dienstes erholt sich das Tunneling automatisch, sobald der Agent sich neu verbindet – kurz warten
- Prüfen, ob die Cloud-Firewall des Panel-Servers den lauschenden Port freigibt
F: Weiterleitung eines Nicht-22-Ports funktioniert nicht?
Für die Weiterleitung eines Nicht-SSH-Ports (z. B. 9117) muss auf dem Tunnel-Server der neue Agent installiert sein (alte Versionen unterstützen nur 22). Einfach den Agent neu installieren.
F: Port-Weiterleitung angelegt, aber ohne Wirkung?
Klassische Port-Weiterleitung muss auf dem Server mit eigener öffentlicher IP selbst erfolgen. Prüfen:
1. Gibt die Firewall auf dem Zielserver bzw. die zwischengeschaltete Firewall den Ziel-Port frei
2. Ist als Ziel-IP eine tatsächlich erreichbare Adresse eingetragen
3. Blockiert die Cloud-Sicherheitsgruppe den lauschenden Port
F: Worin unterscheiden sich Port-Tunneling und Port-Weiterleitung?
- Port-Tunneling: für Geräte ohne öffentliche IP, läuft über den Reverse-Tunnel und öffnet einen öffentlichen Port auf dem Panel-Server.
- Port-Weiterleitung: für Server mit öffentlicher IP, läuft über DNAT der System-Firewall direkt auf dem Zielserver.
Details siehe Port-Tunneling und Port-Weiterleitung.
Rund um Docker / App-Installation
F: Was tun, wenn die Installation in App-Sammlung/Docker fehlschlägt?
Das Panel zeigt die Fehlermeldung wahrheitsgetreu an (es meldet keinen falschen Erfolg). Häufige Ursachen:
1. Zu alte Distribution: Bei EOL-Versionen wie Fedora 32 werden die Softwarequellen nicht mehr gepflegt, die Installation läuft in eine Zeitüberschreitung oder schlägt fehl. Ein System-Upgrade wird empfohlen.
2. Netzwerk nicht erreichbar: Die offiziellen Docker-Quellen (get.docker.com / download.docker.com) sind in manchen Netzwerkumgebungen (z. B. NAT-Servern in Festlandchina) möglicherweise nicht erreichbar. Dann muss eine regionale Docker-Image-Quelle konfiguriert oder über die Funktion „Image-Quellen“ auf eine Alibaba-Cloud-Quelle gewechselt werden.
3. Unterschiedliche Paketnamen: Einzelne Anwendungen (z. B. ufw, die deb.nodesource-Quelle von Node.js) hängen von bestimmten Distributionen ab und lassen sich unter Nicht-Debian/Ubuntu möglicherweise nicht installieren; die Fehlermeldung weist deutlich darauf hin.
F: Auf Servern in Festlandchina lädt das Ziehen von Docker-Images sehr langsam bzw. läuft in eine Zeitüberschreitung?
Das ist ein Netzwerkproblem, kein Panel-Problem. Empfohlen wird, einen Docker-Image-Beschleuniger zu konfigurieren (öffentliche Beschleuniger wie docker.1ms.run / docker.m.daocloud.io) oder auf dem Server zuerst auszuführen:
# Referenz: persönlichen Alibaba-Cloud-Beschleuniger konfigurieren (Adresse durch deine ersetzen)
sudo mkdir -p /etc/docker
sudo tee /etc/docker/daemon.json <<'EOF'
{ "registry-mirrors": ["https://deine-beschleuniger-adresse"] }
EOF
sudo systemctl restart docker
Allgemeine Tipps zur Fehlersuche
1. Erst prüfen, ob der Port erreichbar ist, dann Konto und Passwort: nc -zv <IP> <Port>
2. Mit anderen Servern vergleichen: Wenn gleichartige Server sich verbinden lassen und nur dieser nicht, liegt das Problem bei diesem speziellen Server (Firewall/Mapping/Whitelist)
3. Protokolle ansehen: Das Panel-Protokoll liegt in service.log; Tunneling-/Agent-Protokolle helfen, Verbindungsprobleme einzugrenzen